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Neuerscheinung: Erzählungen von Konrad Gruda |
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Der Wiesbadener Journalist und Buchautor, Konrad Gruda veröffentlichte im August 2011 seine Sporterzählungen unter dem Titel "Live". Bereits die Titelerzählung wurde noch vor der Veröffentlichung in einer Rezension im „Wiesbadener Kurier“ begeistert aufgenommen: „ Es ist, wie man von einem professionellen Sportjournalisten erwartet, eine Formel 1 RennfahrerGeschichte. Eine Erzählung auf gesellschaftspolitischem Hintergrund. Und zudem eine Liebesgeschichte. Sportredakteur Mirku würde gerne Regisseur beim Fernsehen werden, wofür der Querkopf in seiner tschechischen Heimat nach dem "Prager Frühling“ aber nicht stromlinienförmig genug ist. Immerhin wird er als Kameramann beim Formel 1Rennen eingeteilt. Aus Kamera 6 schickt er Bilder in die Regie. Plötzlich geschieht ein Unfall. Mirku vergisst die Kamera, will helfen und rast zur Feuerstelle. Ausrichten kann er dort nichts, aber auch die Kamera hat sich nicht mehr bewegt. – Cutter-Freundin Carola hat genau diesen Standstill des Unfalls, gesendet. Der Regisseur tobt. Aus beider Karrieren kann eigentlich nichts mehr werden. In dieser Story, die Konrad Gruda lebhaft, voll Dialogen und Spannungsbögen erzählt, steckt schon auch eine Prise Zynismus, wenn der Titelbegriff "Live" auf seine MehrfachBedeutung abgeklopft werden soll. Gelesen werden kann sie freilich auch als realistische Reportage über das Entstehen einer Reportage, angereichert mit Berufserfahrung und autobiografischen Zügen eines Sportjournalisten. Konrad d Gruda hat zwar seinen sportjournalistischen Beruf jetzt auch schon lange beendet - hat aber selbst im hohen Alter (95) als Autor nichts an Verve, Kenntnis des Fachs und der literarischen Komposition eingebüßt.“
Rezensionsexemplare können von interessierten Journalisten-Kollegen bei Books on Demand kostenlos angefordert werden.
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Willkommen auf meiner Seite |
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Seit Oktober 2010 bin ich im Ruhestand und möchte mich bei meinen Kunden auf dieser Stelle für ihr Vertrauen bedanken.
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Weimar im August 1829. Die ganze Stadt bereitet sich auf den 80. Geburtstag Goethes vor. Am 18. August aus Marienbad kommend erreicht eine Postkutsche Weimar. Zwei neue Gäste quartieren sich im Gasthaus „Zum Elephanten“ ein – Adam Mickiewicz und Antoni Edward Odyniec. Adam Mickiewicz, neben Juliusz Słowacki der größte polnische Dichter der Romantik, musste seine Heimat für immer verlassen und reist nach Italien. Die Wege führen über Weimar. Mickiewicz und sein Begleiter treffen sich während ihres Aufenthaltes mehrmals mit Goethe und fast täglich mit seinem Sohn August und dessen Frau Ottilie. Im Gasthaus „Zum Elephanten“, wo sie wohnen, tauchen interessante Persönlichkeiten auf, unter ihnen David d’Angers, berühmter Bildhauer, der eine Büste von Goethe anfertigen will. Antoni Edward Odyniec, Autor der vorliegenden Reisebriefe, wäre höchst wahrscheinlich in Vergessenheit geraten, wenn er nicht darin seine vierzehnmonatige Reise mit Adam Mickiewicz beschrieben hätte. Der Teil seiner Briefe, der vor allem über den Besuch bei Goethe in Weimar handelte, erregte Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Richard A. Kosowski präsentiert in dieser Ausgabe die lebendig geschriebenen Reisebriefe, die die Begegnung der zwei Fürstendichter der benachbarten Nationen beinhalten.
Weitere Informationen unter: www.bod.de www.amazon.de |
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Im August 1829 trafen zwei Dichterfürsten in Weimar aufeinander: Johann Wolfgang von Goethe und der 30-jährige Adam Mickiewicz. Der wichtigste Vertreter der polnischen Romantik und leidenschaftliche Freiheitsverfechter bereiste zwischen seiner Verbannung aus Russland und der Emigration nach Paris zwei Jahre Europa. Dabei begleitete ihn 14 Monate der mittelmäßige Lyriker und schlechte Dramatiker Antoni Edward Odyniec, der aber fesselnd lebendige Briefe schrieb. In ihnen hielt er fest, was die Reisenden unterwegs in Weimar erlebten: Bei den Treffen mit Goethe, seinem Sohn August, dessen Frau Ottilie und mit vielen zu Goethes 80. Geburtstag angereisten Berühmtheiten vom Bildhauer David d‘Angers bis zum Autor und Schauspieler Karl von Holtei. Die schon damals Aufsehen erregenden, umstrittenen literarischen Kleinodien entriss jetzt der Wiesbadener Journalist Richard A. Kosowski der Vergessenheit. Unter dem Titel „...und Goethe lächelte“ gab er die zehn Reisebriefe heraus, die sich auf den Aufenthalt in Weimar konzentrieren. Sie erschienen 1867 in Warschaus „Kronika Rodzinna“ und drei Jahre später als Buch in Deutsch. Die polnische Ausgabe von 1961 und der Vergleich des Geschilderten mit zahlreichen weiteren zeitgenössischen Quellen bilden die Grundlage für Kosowskis Edition und räumen die Ungereimtheiten der 1870er Übersetzung aus. Dazu grub Kosowski einen ebenfalls abgedruckten Brief Kozmians von 1839 aus, der Goethes Ansichten über Mickiewicz und die polnische Literatur verrät. Die akribische Bearbeitung macht „... und Goethe lächelte“ zum präzise recherchierten und im 18-Seiten-Anhang mit fundierten Hintergrundinformationen kommentierten Lesespaß. Die Lektüre entführt auf einen faszinierenden Ausflug in die Vergangenheit. Dabei geht es einem wie Odyniec, der Mickiewicz‘ Gesprächen fassungslos lauscht, sie dokumentiert und schreibt: Ich „wunderte mich vielfach über mich selber, dass ich bis dahin nichts davon gehört hatte“. Dr. Christine Dressler im blickpunkt 3/2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb am 22. September 2008 unter dem Titel "Alterseinsamkeit" Klick

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Bratranek über die polnische Literatur |
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Die erste deutsche Ausgabe der Reisebriefe von Antoni Edward Odyniec wurde unter dem Titel „Zwei Polen in Weimar“ von Franz Thomas Bratranek in Wien herausgegeben. Dazu schrieb Bratranek folgende Einleitung, in der er die Entwicklung der polnischen Literatur von Klassizimus zur Romantik behandelt. Diejenigen, die meine Ausgabe „und Goethe lächelte. Adam Mickiewicz in Weimar“ kennen, können ihr Wissen um diese Abhandlung erweitern.
Richard A. Kosowski
Einleitung zur Ausgabe der Briefe von Antoni Edward Odyniec „Zwei Polen in Weimar“ von 1870 Die Mitte der Zwanziger-Jahre unseres Jahrhundertes bildet einen eigentümlichen Einschnitt in der Entwicklung der neueren polnischen Literatur, welche gleich mit der Beendigung des Wiener Kongresses und in der demselben folgenden hoffnungsreichen Periode aller öffentlichen Zustände eine von der bisher als einzig richtig geltenden Bahn wesentlich verschiedene Richtung eingeschlagen hatte. Es beginnen sich nämlich mit Entschiedenheit jene Elemente zu erheben, deren Kampf ums Dasein sich zu einem Literaturkriege zwischen dem Klassizismus und Romantizismus gestaltet, welcher zuletzt durch Mickiewicz zum vollen Siege des neuen Prinzipes durchgeführt wird. Bis zu den Zeiten des Wiener Kongresses hatten die Anhänger jener Richtung, welche als die Literatur der Stanislaus-August-Epoche bezeichnet wird, die unbestrittene Herrschaft im geistigen Leben Polens; und diese Richtung war, wie alles, was auf Stanislaus August zurückgeführt werden kann, eine Nachbildung des Französischen. Und wenn allen kontinentalen Regierungen Europas im achtzehnten Jahrhunderte das Gebaren Ludwig XIV. als Ideal vorschwebte, wenn alle ihre Reformbestrebungen mit größerer oder geringerer Selbstklarheit dahin abzielten, den Staat in der Person des Herrschers, und mochte er sich auch höchst bescheiden als den Diener aller Diener, als den ersten Beamten selber bezeichnen, zu einer ausschließlich und unbedingt bestimmenden Macht zu konzentrieren, so kamen in Polen noch eigentümliche Motive für das Herübertragen des Französischen hinzu. |
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